Die Blankoverordnung ermöglicht Physiotherapeut:innen eine flexible Gestaltung der Therapie innerhalb der Diagnosegruppe EX. Doch welche Diagnosen sind für eine Blankoverordnung überhaupt zulässig? Hier erfährst du alles Wichtige.
🗒️Welche Diagnosegruppen sind enthalten?
Die Blankoverordnung kann für 114 spezifische Schulterdiagnosen der Diagnosegruppe EX genutzt werden. Dazu gehören insbesondere:
- Schulterfrakturen: z. B. Frakturen der Klavikula, Skapula oder des proximalen Humerus
- Arthrosen: degenerative Gelenkerkrankungen im Schulterbereich
- Weichteilläsionen: Läsionen der Rotatorenmanschette oder Bizepssehnenrupturen
- Knorpelschäden: degenerative oder traumatische Knorpeldefekte
Keine Sorge, thevea prüft natürlich, ob der verordnete ICD10 Code für eine Blankoverordnung gültig ist:
👉Hier findest du alle gültigen Diagnosen und weitere Details.
👩⚕️Was bedeutet das für Physiotherapeut:innen?
Bei einer Blankoverordnung können Physiotherapeut:innen innerhalb der Diagnosegruppe EX frei entscheiden über:
- den Einsatz der Heilmittel entsprechend des Heilmittelkatalogs
- die Dauer und den Umfang der einzelnen Behandlungseinheiten
- die Therapiefrequenz, also wie oft Behandlungen pro Woche stattfinden
- die Gesamtdauer der Therapie, maximal jedoch 16 Wochen ab Verordnungsdatum
📖Warum gibt es eine festgelegte Diagnoseliste?
Die Diagnoseliste stellt sicher, dass nur Krankheitsbilder mit belegtem Nutzen einer flexiblen physiotherapeutischen Behandlung unter die Blankoverordnung fallen.
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